Räubernacht in Hottenbach
In der Nacht des 13. August 1800 überfiel Johannes Bückler alias Schinderhannes mit einigen Mittätern in Hottenbach den jüdischen Kaufmann Wolf Wiener und dessen Familie. Sie misshandelten ihn und seine Familie und plünderten sowohl sein Warenlager als auch dessen Privatbesitz. Er war ruiniert. Wiener verklagte die Gemeinde Hottenbach wegen unterlassener Hilfeleistung auf Schadensersatz.
„Räubernacht in Hottenbach“ zeigt vom 22.-24. August an zehn Stationen rund um die Hottenbacher Kirche die Vorgeschichte, Wieners Versuche, die Behörden zu alarmieren, und den Überfall selbst. Mehr als 20 Darsteller aus der Region sorgen für ein buntes, abwechslungsreiches Spektakel, das Regisseurin Claudia Stump und Autor Jörg Staiber perfekt in die örtlichen Gegebenheiten eingebettet haben. Die musikalische Leiterin Mikk Schunke steuert mit ihren Dorfweibern neben bekannten Melodien mit neuen Texten auch so manchen flotten Spruch bei.
Vorverkauf: Karten gibt es in Idar-Oberstein bei der Buchhandlung Schulz-Ebrecht, der Tourist Information Edelsteinland und beim Wochenspiegel sowie online bei ticket-regional.de
Die Aufführungen finden auch bei Regen statt. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, es wird gebeten, auf den fließenden Verkehr zu achten.